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Es begann am 1. Juni 1928 mit der Gründung der „Tennisgruppe Geilenberg“ durch Walter Geilenberg. Auf Initiative von Walter Geilenberg wurde 1927 mit den Arbeiten für einen Tennisplatz auf „Terjung’s Wiesen“ in Karnap begonnen, ein Jahr später 1928 konnten schon die ersten Spiele ausgetragen werden. Weitere tennisbegeisterte Menschen aus Karnap gründeten im Jahr 1929 die Tennisgruppen Terjung und Dr. Eckhardt. Im Jahr 1932 schlossen sich die drei Tennisgruppen zum Tennis-Klub Essen-Karnap 1928 e.V. zusammen. Die 24 Mitglieder wählten damals Walter Geilenberg zum Vorsitzenden des neuen Klubs.
Die Stadt Essen übernahm im Jahr 1937 die Fertigstellung der Tennisanlage. Mit Beginn des Krieges 1939 musste der Spielbetrieb der 39 Mitglieder für lange acht Jahre unterbrochen werden. Der Neubeginn startete am 22 Mai 1948 auf der Anlage am Mathias-Stinnes-Stadion auf zwei selbstgebauten neuen Plätzen. Ein Jahr später, 1949, hatte der Verein bereits wieder 87 Mitglieder.
Walter Geilenberg leitete 36 Jahre lang bis 1964 erfolgreich den Tennisverein. Die 1. Herrenmannschaft konnte 1957 sogar den Meistertitel in der C-Klasse erringen.
Im Jahr 1964 wurde Dr. August Wittpoth, ein frühes Mitglied im Tennisverein, neuer Vorsitzender. Er leitete den Klub bis 1967.
Als Nachfolger von Dr. Wittpoth wurde Heinz Zenker, Mitglied seit 1949, gewählt. Während seiner Amtszeit bis zum Jahr 1971 ging es ums Überleben des Klubs. Durch Abwanderungen infolge des Zechensterbens sank die Mitgliederzahl auf nur noch 45 Personen. Der Verein konnte jedoch seine Selbstständigkeit bewahren und hatte mit der Aussicht auf eine neue Platzanlage im geplanten Emscherpark in Karnap eine neue Pespektive für die Zukunft.
Rolf Gaberle leitete ab 1971, nach vorheriger langer Tätigkeit als Sportwart, als damaliger jüngster Vorsitzender im Tennisbezirk V die Geschicke des Tennis-Klubs. Da die Anlage am Stinnes-Stadion durch Bergsenkungen stark in Mitleidenschaft gezogen war, übernahm er die Initiative zur Errichtung einer neuen Tennisanlage im Bereich der Bezirkssportanlage Lohwiese / Emscherpark.
Am 18 April 1975 war es dann endlich soweit. Essens Oberbürgermeister Horst Katzor übergab die neue Tennisanlage mit 3 Sand- und 3 Kunststoffplätzen treuhänderisch an den Tennis-Klub Essen-Karnap. Im Juli 1976 wurde der 1. Pachtvertrag über eine Laufzeit von 25 Jahren mit der Stadt Essen abgeschlossen. Die Mitgliederzahl auf der schönen neuen Anlage im Grünen stieg auf den Höchsstand von ca. 280 Personen an.
Dr. Dieter Höhr wurde 1978 zum Nachfolger von Rolf Gaberle gewählt. In seiner Amtszeit bis 1987 erlebte der Tennis-Klub einen sportlichen Aufschwung dank der Vielzahl neuer tennisbegeisterter Mitglieder. Karnap war ein Name im Bezirk geworden. Auf dem sportlichen Höhepunkt nahmen 8 Mannschaften an den Meden-Spielen teil. Die zahlreichen jugendlichen Aktiven von Karnap waren in vielen Essener-Klubs bekannt und gern gesehene Gäste.
Aufstiege in höhere Spielklassen auf Bezirksebene und im Tennisverband Niederrhein bis hin zur 1. Verbandsliga sowie zwei Bezirksmeisterschaften waren der Lohn für die spielverrückten Karnaper. Die Karnaper-Jugend war damals schon fast Dauerabonnent für den „Nord-Pokal“, ein Jugendwettbewerb der Tennisvereine im Essener-Norden.
In dieser Zeit wurden auch zwei weitere Sandplätze durch Umgestaltung der inzwischen maroden Kunstoffplätze fertiggestellt, um dem großen Andrang beim Spielbetrieb auf der Anlage gerecht werden zu können. Im November 1987 wurde ich zum Vorsitzenden des Tennis-Klubs gewählt, da Dr. Dieter Höhr seinen wohlverdienten Ruhestand nun auch endlich genießen wollte. Dr. Dieter Höhr wie auch Frau Hanna Geilenberg, die Ehefrau unseres Vereinsgründers Walter Geilenberg, sind dem Verein aber auch weiterhin als Ehrenmitglieder verbunden.
Mit der Stadt Essen wurde der Pachtvertrag für die Tennisanlage bis zum Jahr 2016 verlängert. Als sportliche Höhepunkte dieser Zeit sind die Gewinne der Titel eines Deutschen Meisters Senioren B in der Halle durch Wilfried Siwitza und eines Bezirksmeisters Senioren im Tennis-Bezirk V durch Manfred Krawczyk zu nennen.
Durch die aufopfernde freiwillige Arbeitsleistung einer kleinen aktiven Gruppe im Klub ist der Weiterbestand noch gewährleistet. Finanzielle Nöte gibt es, dank der sparsamen Haushaltführung des gesamten Vorstandes, bis heute nicht, so dass die drei noch verbliebene Meden-Mannschaften auch in Zukunft im Bezirk V ihre Kräfte gegen andere Vereine messen können. | |
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Das 75jährige Jubiläum wurde mit einem angemessenen Fest am Samstag, den 21. Juni 2003 auf der Tennisanlage gefeiert.
Der Vorstand dankte allen Mitgliedern für die in der Vergangenheit geleistete freiwillige Arbeit und die Treue zum Verein, ohne die dieses Jubiläum nicht möglich geworden wäre und setzt auch weiterhin auf diese Tugenden, damit der Tennissport in Karnap noch lange ausgeübt werden kann. Zum Schluss wurden auch die vielen schönen Erlebnisse, die gemeinsamen Stunden bei Feiern sowie auch beim gemütlichen Plausch mit Freunden nach einem Match in Erinnerung gerufen. Dieser Sport sorgte in der Vergangenheit für eine besondere Atmosphäre zum Wohlfühlen und hält in der jetzigen Zeit noch an. |
Um das Weiterbestehen dieser tollen Tennis Truppe zu gewährleisten, würde der Tennis Klub Karnap sich über neuen Zuwachs freuen.
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