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Frischer Wind für die „Marina Essen“

In das Projekt „Marina Essen“, das am Rhein-Herne-Kanal zwischen Altenessen und Karnap entstehen soll, kommt neue Bewegung. Die Marina Essen GmbH, Projektentwickler und Investor, hat einen möglichen weiteren Partner für das geplante Großprojekt gefunden. Es ist die Schweizer Entwicklungsgesellschaft Premium Investments AG mit Sitz in Cham.

Die Gesellschaft hat am 3. September 2008 in den Räumen der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der Projektentwicklung und Vermarktung der zukünftigen „Marina Essen“ unterzeichnet.

Die „Marina Essen“ soll mit einer Nutzungsmischung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf einem Areal von rund 6 ha Größe direkt am Ufer des Rhein-Herne-Kanals entstehen. Durch die A42 und ein U-Bahnlinie in unmittelbarer Nähe verfügt die zukünftige „Marina Essen“ über eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur.
Die Lage besticht zudem durch ihr grünes Umfeld und durch den direkten Anschluss an den 240 ha großen Naherholungsraum mit dem Nordsternpark in Gelsenkirchen. Der angrenzende Gewerbepark Fritz und Wohngebiete gewährleisten die notwendige Nahversorgung.

Das Konzept und die Lagequalität haben Josef Barr, Präsident des Verwaltungsrates der Premium Investments AG überzeugt: „Wir halten das Projekt mit seiner zentralen Lage innerhalb der Metropole Ruhr für schlüssig und werden unser internationales Netzwerk und unser Know-how in das Projekt einbringen.“ Dabei bleibt die eigentliche Entwicklung vor Ort die Kernaufgabe der Marina Essen GmbH. Dazu äußert Geschäftsführer Falko Derwald: „Der neue Partner ergänzt unser Leistungsportfolio auf ideale Art und Weise.“

Neuer Schwung kommt allemal in das Projekt. So stehen in den nächsten Wochen bereits Gespräche mit möglichen Ankermietern an. Auch das von der Stadt Essen betriebene Bebauungsplanverfahren für die „Marina Essen“ nähert sich dem Abschluss.
Rudolf Schulte vom Stadtplanungsamt rechnet mit dem Satzungsbeschluss in 2009. Über die neue Dynamik freut sich auch die EWG – Essener Wirtschaftsförderungs-gesellschaft mbH. Mit Ausblick auf die Zukunft äußert Projektleiter Peter Czuia: „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir schon in Kürze auch über andere Investitionsprojekte im Umfeld der geplanten „Marina Essen“ berichten können. Spätestens dann werden weitere positive Impulse für den Essener Norden ausgelöst werden.“
Pressemitteilung: EWG mbH - Projektleiter Peter Czuia / Nov. 2008



Zum Verfahrungsverlauf gehört die Öffentlichkeitsbeteiligung zu einem wichtigen Bestandteil der Stadtplanung.

Am Dienstag, 19.06.2007 um 19:30 Uhr fand im Erdgeschoss der Emscherschule in Altenessen eine öffentliche Diskussion zur Flächennutzungsplanänderung und Bebauungsplan für das 70. Mio. Projekt „Marina Essen“ statt. 

Hier hatte jeder die Gelegenheit, sich zu den planerischen Konzepten in diesem frühen Planungsstadium zu äußern. Herr Schulte und Frau Drengwitz-Wegener vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung sowie der Architekt Thomas Pape, Marina Essen GmbH und Herr Müller standen dem Bürger Rede und Antwort. Durch eine Powerpoint Präsentation machten sie anhand fotoristischer Luftaufnahmen und sehr repräsentativen Fotomontagen vom zukünftigen Hotel am Hafen, dem Bürger das Projekt „Marina“ schmackhaft.
        
Mit großem Interesse nahmen nicht nur die betroffenen Anwohner Altenessens sondern auch Bürger aus dem nahe gelegenen Stadtteil Karnap an dieser Diskussion teil. Dennoch gingen einige Meinungen auseinander, nicht jeder nahm diese Planung stillschweigen hin. Es gab auch Einwände für den dort befindlichen wertvollen Wald.
Nach vollständiger Rodung kann dann keinen gleichwertigen Ersatz im Essener Norden geschaffen werden. Eine zusätzliche Lärmbelästigung von laufenden Motorbooten könnte ebenfalls als störend empfunden werden. Die Frage, welche Kosten entstehen der Stadt Essen hierbei?  Wurde fast einstimmig vom beratenden Team zur Zufriedenheit aller beantwortet. Der Investor bezahlt das Gutachten, die Erschließungskosten und die Altlastenabtragung.
            
Die rundum gut besuchte Veranstaltung kam dann zum positiven Ende.
Alle Beteiligten waren sich einig, die Verwirklichung der „Marina am Kanal“ ist eine zukunftsträchtige und wertvolle Imageverbesserung für den Essener Norden.
Fotos: vdh.062007 -  www.marina-essen.de




                                                                                                        NRZ, 05.05.2006

Auch Flusskreuzfahrer sollen im Essener Norden anlegen können.
Die Vision vor dem Kanal-Marina:
Wirtschaftsförderer planen Hafen-Landschaft für Arbeiten, Wohnen, Freizeit. 100 Liegeplätze sind vorgesehen.
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