
| Auf großes öffentliches Interesse stößt die Erinnungsveranstaltung der BUGA 97, die das Geschichtsforum Nordsternpark durchführt. Auch der WDR wird am 19.04.2007 im Nordsternpark filmen und die Sendung über die BUGA vor 10 Jahren und auf die Veranstaltung am Samstag in der Lokalzeit Ruhr am 19.04.2007 ausstrahlen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, wie der Initiator Reinhold Adam mitteilt. | |
| Eine Erinnerungsveranstaltung an die Bundesgartenschau 1997 (BUGA 97) der besonderen Art führt das Geschichtsforum Nordsternpark mit dem Titel "BUGA 97 – Nordsternpark 2007" durch. |
| Nach den einleitenden Worten im Schatten der Nordsternschächte erwartet den Besuchern im Festsaal der Nordsternpark Gastronomie – hier befand sich das Zechenmagazin - eine Reihe von Impressionen von der BUGA 97 in Wort, Schrift, Bild und Ton, gewürzt mit Utensilien und eigenen Erlebnissen. | | siehe auch: http://www.route-industriekultur.de |
| Jubilars-Veranstaltung am 21.04.2007 – 10 Jahre BUGA 97 | |
| | Eine Erinnerungsveranstaltung an die Bundesgartenschau 1997 (BUGA 97) der besonderen Art führt das Geschichtsforum Nordsternpark mit dem Titel „BUGA 97 – Nordsternpark 2007" durch. Treffpunkt um 15.30 Uhr vor den Nordsternschächten, der heutigen THS Zentrale (Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten) am Nordsternplatz in Gelsenkirchen – Horst.(Haltestelle „Nordsternpark“ der Linien CE56 und 383 | |
| Hier werden Beispiele eines erfolgreichen Strukturwandels im Ruhrgebiet von Mitgliedern des Geschichtsforum Nordsternpark aufgezeichnet, die sich zur Aufgabe gemacht haben, den Nordsternpark auch an diesen Tag zum Marktplatz der Geschichte zu machen. | |
 | | Unter dem Förderturm der ehemaligen nördlichsten Steinkohlenzeche des Ruhrgebiets entfaltete sich vor 10 Jahren für 170 Tage auf einem industriellen Brachgelände ein farbenfroher Bilderbogen, gefüllt mit Tausenden von Blumen und Blüten, mit kunstvoll angelegten Beeten und eine Fülle von Veranstaltungen, die viele der fast 1,7 Millionen Besucher aus ganz Deutschland und den benachbarten Ausland verzauberte.
Wer erinnert sich nicht noch Heute an die Operette „Eine Nacht in Venedig“; als die frivolen Spielereien und Verwechslungsspiele vom Canale Grande auf der Kanalbühne am Rhein – Herne Kanal im Nordsternpark verlegt wurden und anstatt der Bergmannsgruß „Glückauf“ die Klänge der Interpreten des Schillertheaters über das ehemalige Zechengelände hallte. |
Blühende Landschaften, in der die industrielle Vergangenheit nicht verleugnet wurde. Deren Symbole in die Gartenschau integriert wurden, kennzeichnen noch heute die Parklandschaft. Hier begegnet den Besuchern Vergangenheit und Gegenwart auf Schritt und Tritt. Prallen Industrie und Natur harmonisch vereint aufeinander, deren Faszination sicherlich auch vom Wasser ausgeht, denn neben der Emscher – ein Synonym für Umweltzerstörung – ist der Kanal aber vor allem das Kinderland im Nordsternpark eine Oase der Naherholung geworden. | |  |
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Viele Geschichten und Geschichtchen von der Bundesgartenschau ranken noch immer im jetzigen 100 ha großen Gewerbe – Landschafts – und Wohnpark, wo vor über 150 Jahren Wildpferde ihre Bahnen zogen, wie etwa, als der Nordstern Kumpel Ernst – Peter Bechtloff die neue Gerbera – Sorte in einer feierlichen Zeremonie unter den Förderturm auf den Namen „Nordstern“ taufte. Er ist heute übrigens noch mit Dieter Rogosch und Reviersteiger Wilhelm Weiß noch Heute im Nordsternpark aktiv, vor 10 Jahre war auch die Geburtsstunde des „Freundeskreis Nordstern“ der den Bergbaustollen im Nordsternpark betreibt, wo zwei Bundespräsendenten schon als Gäste weilten, weiß Reinhold Adam, einer der Initiatoren, zu berichten: Roman Herzog und Johannes Rau, damals noch als Ministerpräsident von NRW.
| | | BUGA -Maskottchen: Raupe Valentin | | | |
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Nach den einleitenden Worten im Schatten der Nordsternschächte erwartet den Besuchern am 21. April im Festsaal der Nordsternpark Gastronomie – hier befand sich das Zechenmagazin - eine Reihe von Impressionen von der BUGA 97 in Wort, Schrift, Bild und Ton, gewürzt mit Utensilien und eigenen Erlebnissen. 10 Jahre nach der BUGA 97 wird das bunte prallgefüllte Füllhorn erneut ausgeschüttet und die Zeit bis zum Nordsternpark noch einmal Revue passiert.
| | | | | gez. Reinhold Adam | |

Die Bundesgartenschau Gelsenkirchen zählt über 1,57 Mio Besucher
BUGA schließt heute ihre Tore / Erwartungen wurden erfüllt
Gelsenkirchen, den 5. Oktober. Wenn die BUGA *97 am 5. Oktober die Tore schließt, wird hinter den Kulissen eine erste Bilanz gezogen. Soviel steht schon jetzt fest: Die Bundesgartenschau Gelsenkirchen hat ihr Ziel erreicht.
"Wir haben die Vorgaben erfüllt", freut sich Rolf Paulin, Geschäftsführer der
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BUGA, "über 1,57 Millionen Gäste haben die BUGA unterm Förderturm besucht." Die Bundesgartenschau Gelsenkirchen war mit einer Mindestbesucherzahl von 1,1 Mio kalkuliert worden. Mit den Einnahmen, die sich hauptsächlich aus Eintrittsgeldern, aber auch aus dem Kartenverkauf für die Panoramabahn, den Lizenzerträgen der Sponsoren und der Pacht des BUGA-Gastronomen zusammensetzt, muß die von den Gesellschaftern Stadt Gelsenkirchen und Zentralverband Gartenbau geleistete Ausfallbürgschaft von 4,7 Mio DM voraussichtlich nicht in Anspruch genommen werden.
Die exakte Zählung der Besucher wurde auf der BUGA Gelsenkirchen erstmalig von einem elektronischen Kassensystem garantiert. Dabei ging es nicht nur darum, zu jedem Zeitpunkt einen Überblick über die verkauften Eintrittskarten zu haben und präzise Prognosen abgeben zu können. Die Zahl der Besucher war beispielsweise auch Grundlage für die von dem Gastronomen zu entrichtende Pacht. Eine Möglichkeit, das Risiko zu streuen, Gewinne und Verluste gerecht zu verteilen.
Dieter Rauer, Oberbürgermeister von Gelsenkirchen und Aufsichtsratsvorsitzender der Bundesgartenschau ist mit dem Ergebnis der BUGA zufrieden. "Für die Stadt Gelsenkirchen war die Bundesgartenschau mit ihrer Blüten- und Pflanzenpracht und ihren Veranstaltungen ein herausragendes und imageförderndes Ereignis. Es war aber auch immer das Eröffnungsfest für ein immens wichtiges Zukunftsprojekt der Stadt Gelsenkirchen, den hochattraktiven Gewerbe- und Wohnpark Nordstern und den Landschaftspark Horst/Heßler. Insgesamt gesehen ist dies ein Paradebeispiel für den Strukturwandel. Realisiert werden konnte dies in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte nur, weil vom ersten Tag an alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben."
Kooperation auf allen Ebenen war seit Gründung der Bundesgartenschau GmbH eines ihrer charakteristischen Kennzeichen. Allein an dem hochkomplexen Planungsprozeß, der der BUGA vorausging, waren 24 Behörden als Vertreter des öffentlichen Interesses und zahlreiche Mitglieder der freien Wirtschaft beteiligt. Schnelle Entscheidungen waren gefragt. Innerhalb kürzester Zeit mußte das Gelände unter Bergaufsicht nach einem neuen Bebauungsplan umgestaltet werden, Altlasten wurden saniert. Voraus ging ein Wettbewerb, mit dessen Hilfe das neue Landschaftsprofil des BUGA-Geländes gefunden werden sollte.
Bei der Umsetzung der Planungen war effizientes Arbeiten gefragt. Den rund vierzig festangestellten Mitarbeitern, das sind weniger als bei vorhergehenden Bundesgartenschauen, wurden kompetente Kooperationspartner zur Seite gestellt, die sowohl in den Planungs- als auch in den Ausführungsbereichen ihr Spezialwissen einbringen konnten.
Bei der Umsetzung der Planungsaufgaben stand die computergestützte Projektbearbeitung im Mittelpunkt. Computer Aided Design (CAD) hieß das Zauberwort. Der Vorteil: Korrekturen können schnellstens und ohne großen Aufwand eingearbeitet werden, allen an dem Projekt beteiligten Landschaftsarchitekten lagen zu jedem Zeitpunkt die aktuellen Pläne und Daten vor.
Eine weitere Innovation der Bundesgartenschau: Das sogenannte Treuhändermodell. Treuhänder waren bei der Bundesgartenschau die Strabag und eine Tochter des Zentralverbandes Gartenbau, die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG). Während es die Aufgabe der Strabag war, den geplanten Wohn-, Gewerbe- und Landschaftspark zu realisieren, wurde die Umsetzung der gesamten gärtnerischen Arbeiten an die DBG vergeben. Beide Treuhän-
der waren für das Projektmanagement einschließlich der Budgetbewirtschaftung ihres Bereiches zuständig und mußten zu einem Festpreis garantieren, daß sowohl Kosten wie auch Termine, Qualität und Quantität eingehalten werden.
Eine weitere Grundlage für den Erfolg lag auch in dem von der Bundesgarten-schau entwickelten Marketingkonzept. Dies sah zum einen eine enge Zusammenarbeit mit den bundesweiten Reiseveranstaltern und Busunternehmern vor, auf der andern Seite ging es aber auch darum, die regionalen Unternehmen der Tourismusbranche mit ins Boot zu ziehen. Der Publikumsmagnet Bundes-gartenschau Gelsenkirchen sollte dazu dienen, den Besuchern die ganze Region Ruhrgebiet vorzustellen.
Den Besuchern der BUGA hat das, was ihnen präsentiert wurde, gefallen. Wie eine vom Kölner Institut für Freizeit- und Tourismusberatung durchgeführte Befragung der BUGA-Gäste ergab, wurden vor allem die Geländegestaltung, die Blumenvielfalt und das Veranstaltungsprogramm besonders positiv bewertet.
In den Kreisen des Fachpublikums gilt die BUGA Gelsenkirchen als wegweisend. Dazu Karl Zwermann, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG): "Die Bundesgartenschau Gelsenkirchen hat Signalwirkung. Sie zeigt uns, daß es bei Bundesgartenschauen nicht mehr länger nur darum gehen kann, Landschaft gärtnerisch zu gestalten. Der Aufgabenbereich hat sich erweitert. Die BUGA Gelsenkirchen hat Brücken und Straßen gebaut, sie hat Altlasten saniert und einen Standort für die unterschiedlichsten zukünftigen Nutzungen aufbereitet. Das hat Vorbildcharakter, und daran werden sich zukünftige Gartenschauen messen müssen."
Anmerkungen Adam: Die BUGA 97 war auch die Geburtsstunde des Freundeskreis Nordstern, die Mannen um die EX Nordsternkumpel Willi Weiß, Ernst – Peter Bechtloff und Dieter Rogosch, die bis Heute den Bergbaustollen im Nordsternpark betreiben und die bereits von den Bundespräsidenten Roman Herzog und Johannes Rau (damals MP von NRW) besucht wurden. Heute zählen sie jährlich über 3000 Besucher. | | | |
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